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Mittwoch, 10. Januar 2018

EiNaB #25: Müll reduzieren beim Abwasch

Wenn man im Haushalt Müll reduzieren möchte ist es meiner Meinung nach besonders wichtig Gebrauchsgegenstände, die nur für eine kurze Nutzung bestimmt sind, durch langlebige und umweltfreundliche Varianten zu ersetzen.

In der Küche war daher einer der ersten Schritte für mich, die Plastikschwämmchen und Wegwerfspültücher durch langlebige, plastikfreie Abwaschtücher zu ersetzen, die man waschen kann.

Über vier Jahre sind seitdem vergangen und es konnten dadurch mehr als 100 Abwaschschwämmchen samt Plastikverpackung und jede Menge Mikroplastik im Abwasser vermieden werden!

Mikroplastik gelangt durch den Abrieb ins Abwasser

selbst genähte Abwaschtücher

Aus alten Handtüchern können in nur wenigen Schritten und mit einfachen geraden Nähten Spültücher selbst angefertigt werden. Nach meiner sehr einfachen Anleitung habe ich vor kurzem wieder neue Spültücher genäht.

Bild 1: alte Handtücher Bild 2: zugeschnitten Bild 3: fertig!

In nur einer Stunde waren die Spültücher zugeschnitten und genäht. Das ist recht wenig Aufwand dafür, dass ich dadurch ein ganzes Jahr lang damit abwaschen kann und damit im Gegensatz zur konventionellen Variante der Umwelt keinen Schaden zufüge.

gekaufte Alternativen

Natürlich kann und mag nicht jeder die Abwaschtücher selbst nähen. Es gibt jedoch auch für diesen Fall Alternativen. Die wohl einfachste Möglichkeit ist Waschlappen für den Abwasch zu verwenden. Um auszuprobieren, ob mir das Abwaschen mit Frotteetüchern überhaupt angenehm ist, habe ich das anfangs selbst so gemacht.

Bild 1: Waschlappen Bild 2: Topflappen

Im Kostnixladen habe ich ab und zu auch kleinere Topflappen aus Frottee gefunden, die Du am rechten Bild sehen kannst. Auch damit kann man sehr gut das Geschirr abwaschen.

Langzeiterfahrungen und mehr

Einige Male wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass es bei längeren einleitenden Texten mühsam ist, zur Linkparty zu scrollen. Daher habe ich mich diesmal bewusst sehr kurz gehalten. Alle, die mehr zu dem Thema erfahren möchten, lade ich auf meinen Blog zum Beitrag Müll reduzieren in der Küche Teil 4. ein.

#EiNaB im Januar und Februar 2018


Herzlich willkommen zur neuen Linkparty, wir freuen uns schon sehr auf Deine neuen Gedanken und Bilder!

liebe Grüße
Maria Widerstand

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Montag, 9. Januar 2017

#EiNaB 19 - Zahnpasta

Seit nun mehr als 3 Jahren putze ich mir meine Zähne mit selbst gemachter Zahnpasta.

Ich habe verschiedene Alternativen zu herkömmlicher Zahnpasta ausprobiert, bin aber immer wieder zurück gekommen zu meiner persönlichen Lieblingsvariante.
Diese Paste ist schnell und problemlos herstellbar und einfach im Gebrauch.


Im warmen Wasserbad schmelze ich einen Teil Kokosöl und rühre anschließend einen Teil Xylit ein. Xylit wirkt karieshemmend und ist Bestandteil vieler herkömmlicher Zahnpasten. Auch Kokosöl wirkt antibakteriell.

Während die Paste abkühlt, muss immer wieder umgerührt werden, da sich das Xylit sonst am Boden sammelt. Die nicht flüssige Paste fülle ich dann in passende Gefäße.


Nach dem Erkalten lässt sich die Masse wunderbar mit der Zahnbürste aus dem Behälter heraus holen. Da Kokosöl im Sommer schnell flüssig wird, kann die Zahnbürste dann auch einfach eingetunkt werden. Unterwegs fülle ich mir ein wenig in ein kleines Schraubglas, so dass ich auch anders wo nicht auf Zahnpasta mit Wegwerfverpackung umsteigen muss.


Ich bin nun schon seit 3 Jahren damit zufrieden, und mein Zahnarzt ist das übrigens auch. :-)

Nach dem anfänglich ungewohnten Gefühl des Öls und des fehlenden Schaumes im Mund habe ich mich schnell daran gewöhnt und mag den Geschmack und die Konsistenz nun sehr gerne.

Um den Geschmack zu variieren, können je nach Vorliebe ätherische Öle wie Salbei oder Pfefferminze hinzugegeben werden.

viele Grüße
von der Zwergenmama


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